Women should know their enemies. Watching and reporting the radical right-wing fundamentalists, bigots, supremacists, masculists … and their activities to smash women’ s rights is the aim of this blog. Articles will be written in german and english
Er hetzt gegen Homosexuelle. Er hetzt gegen Moslems.
Verhütungsmittel sind ihm und den Seinen ein Graus und
die Hetze gegen Frauen erledigen tagtäglich seine Kumpel von Human Life International
Der Pfarrer von St. Veit am Vogau ist ein Ehrenbürger der Gemeinde.
Obwohl oder vielleicht sogar weil er so eine große Klappe hat wie ein Krokodil, das noch dazu Feuer spuckt. Und zwar immer wieder, trotz angeblich erfolgter Einbremsungsermahnungen durch die Diözese. Ermahnungen. Aber sonst schon gar nichts. Im Gegenteil! Pfarrer Karl Tropper wurde zu seinem 70. Geburtstag sogar noch „befördert“. Zum Konsistorialrat samt nachgeworfenem Magistertitel.
Auslöser für Troppers Ergüsse über Homosexualität und kath. Kirche bzw. Bibel in der Beilage zum Pfarrblatt der 2000-Seelen-Gemeinde St. Veit war möglicherweise die Wahl eines Homosexuellen aus Stützenhofen in NÖ in den Pfarrgemeinderat. Hätte der Kandidat nicht so laut gesagt, dass er homosexuell lebt, wäre vermutlich kein Auflauf gewesen. Aber so. Ein Mann der noch dazu geoutet bzw. „verpartnert“ mit seinem Mann zusammen lebt… Da wollte der Kardinal, Schönborn, zuerst verhindern, dann hat er mit dem Gewählten geredet und fand ihn plus Partner angeblich ganz o.k. Der Pfarrer von Schützenhofen wiederum ist im Krankenstand, weil ihm das Fundiherz in die Hose gefallen ist, ob all dieses Wahnsinns, den er da aushalten muss… und außerdem wurde er als Ex-Lover geoutet, mit großen Interviews der Ex-Geliebten, der angeblich die Galle überlief ob der scheinheiligen Abgründe, die sich auftun aufgrund dieser Causa “homosexueller Pfarrgemeinderat”. Es geht ja wirklich zu wie auf der beliebten “Löwingerbühne”!
FUNDIS WIE TROPPER UND FREUNDE BRAUCHEN KEINEN GRUND ZUM HETZEN
Typen vom Geist eines Karl Tropper wie auch seine Kumpels von HLI und Co. benötigen nicht wirklich einen Grund, um ihre Hetze zu verbreiten. Es gehört zum Programm dieser Bande, die auf ausdrücklichen Wunsch des Vatikans seit Jahren auch in Österreich arbeitet.
Zeitungsberichten ist zur netten Beilage im Pfarrblattl Troppers folgendes zu entnehmen: „Die Diözese Graz-Seckau hat am Montag schriftlich zu Aussagen des südsteirischen Pfarrers Karl Tropper zur Homosexualität Stellung genommen und indirekt seine Zurechtweisung angekündigt.
Gleichzeitig reagierte man auf die Forderung einer Abberufung ablehnend: “Die Diözese lässt sich von Handlungsanweisungen solcher Art nicht in Pflicht nehmen, lehnt aber schreckliche Vereinfachungen, von woher sie auch kommen mögen, ab.” (www.heute.at)
WILL UNS DIE DIÖZESE ALSO VERARSCHEN?
Genau derartige „Vereinfachungen“ wie sie die Diözese betreibt, wider besseren Wissens, die gehen Feministinnen und Antifaschistinnen und Lesben ordentlich auf den Geist. Denn verarschen lassen die sich nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn sie von Tropper als Homosexuelle mitgemeint sind.
Und deshalb haben wir uns Tropper plus Gang mal genauer angeschaut, damit auch die Diözese weiss, dass wir wissen, mit welchen Machenschaften wir es in diesem Fall zu tun haben. Machenschaften mit der Billigung der Diözese.
Die Diözese weiß nämlich sehr gut, WEN sie feiert und ehrt, ihm Titel und Ehrenwürden nachwirft – wen es interessiert, möge doch selber nachlesen, wie weit es so ein ehemaliger Leiter des päpstlichen Missionswerkes der steirischen Diözese bringen kann: http://tinyurl.com/ch5v2l2 Den Titel „Konsistorialrat“ hat ihm der steirische Bischof Kapellari persönlich umgehängt, mann kennt sich also eh sehr gut… und die Beziehungen klappen!
Da kann dann schon mal ab und an ein gelungenes Foto entstehen, das am Ende dieser Story gezeigt wird.
GANZ SO, ALS OB HETZE UND DISKRIMINIERUNG NICHT REICHEN WÜRDEN,
GIBT ES AUCH URTEILE ZUM THEMA TERROR UND BEHARRLICHE VERFOLGUNG
Msgr. Karl Tropper war langjähriger Obmann von “Human Life International Verein zum Schutz allen Menschlichen Lebens“mit Sitz in Rankweil und Anschrift in 1020 Wien, Taborstrasse 11a/6. Der Hetzer Karl Tropper war somit langjähriger Obmann jenes Vereines mit der ZVR 557296249, dessen Geschäftsführer, Dietmar Fischer, vor einiger Zeit in der Steiermark wegen „Stalkings“, nämlich des Vergehens der beharrlichen Verfolgung nach § 107 a Absatz 1 und 2 Zahl 1 und 2 StGB aufgrund seiner Tätigkeiten vor der Haustür einer Arztpraxis in Graz und auch beginnend über der Ordination, rechtskräftig verurteilt wurde. Als Geschäftsführer und Vizeobmann von Human Life International Österreich. Mit ihm verurteilt wurden auch seine HLI-Aktivisten Martina Uchenegg, Leiterin des HLI „Lebenszentrums“ Jakoministrasse 21 in Graz, Adrian Silvio Eckert und Josefine Himmelfreundpointner.
Erst ab 11.10. 2008 firmiert der HLI Aktivist Mag. Herbert Heissenberger als Obmann des Vereines, er ist der Chef der „Straßenberater“, also jener AktivistInnen, deren Tätigkeit vor Arztpraxen und Ambulatorien gerichtlich bestätigt „(Psycho)Terror genannt werden darf. Auch Heissenberger stammt aus der Steiermark.
Viele Menschen – und hier vor allem die betroffene Frauen – in Österreich und darüber hinaus – kennen die Tätigkeiten dieser HLI-Bande, die Abtreibung unbedingt mit allen Mitteln wieder illegalisieren möchte und dabei eine konsequente Verhütung radikal ablehnt. Die Exorzisten vor den Kliniken operieren derartig, weil es angeblich ihre Religion gebietet, und zwar auch für alle Nichtreligiösen. Diese Fanatiker erheben den Anspruch auf die einzige und wahre Wahrheit.
HLI-FEINDBILD: FEMINISTINNEN, HOMOSEXUELLE, ISLAM, MOSLEMS, JUDEN UND LINKE
Was Tropper verzapft ist schlicht und ergreifend faschistisch. Und wenn er auch noch so viel Zuspruch aus den Wirtshäusern hat, bleibt er ein Faschist. Vertauschen wir doch nur kurz das Wort Homosexueller oder aber auch Moslem gegen das Wort „Jude“ und schon sind wir im Bilde, auf welchem Niveau dieser Mann arbeitet und wen er bedient. Und er ist damit nicht alleine.
Doch – und das ist ja durchaus interessant – kann es sein Verein HLI noch viel ärger!
Und zwar dermaßen, dass es der Ministerin für Unterricht und Kunst vor einiger Zeit zu bunt wurde! Die Hetzschriften von HLI wurden offenbar im Schulunterricht verwendet – was nicht verborgen blieb. Ministerin Schmied sprach per Erlass ein Verbot der Verwendung dieser Unterlagen im Unterricht – durch wen auch immer – aus. Das wurde auch Zeit.
Die gegenständlichen HLI-Unterlagen sind diesem Bericht zur Veranschaulichung abschließend angeschlossen. Kommentar überflüssig!
Was HLI und Jugend für das Leben im Schulunterricht verloren haben, entzieht sich auch unserer Kenntnis und ist eigentlich der nächste Skandal. Denn diese Sektierer missbrauchen Schülerinnen und Schüler für ihre absurden Ideen genau so wie die Frauen im Bereich von Einrichtungen, die u.a. auch Schwangerschaftsabbrüche anbieten.
HAT DIE STEIRISCHE DIÖZESE FÜR DIESE FANATIKER NASSE FETZEN?
Dass die steirische Diözese meint, sich nicht in die Suppe spucken zu lassen, und dass es ohnehin genüge, dem Tropper mal wieder zu sagen, dass er nicht gar so laut hetzen solle – oh no, werter Herr Kapellari und werter Herr Bischofsvikar ! Wir lesen seit Jahren auch die nette Vereinszeitung von HLI/Ja zum Leben. Eines Vereines, wo Tropper als Obmann für den Inhalt verantwortlich war – über die Jahre! Sie können sich diese Zeitung in der Nationalbibliothek ansehen, wenn Sie sie nicht ohnehin regelmäßig auf den diözesanen Schreibtisch bekommen und voll im Bilde sind! Und wir wissen noch einiges mehr über diesen Hetzverein HLI.
Außerdem: Human Life International agiert, wie Tropper, immer noch in der Steiermark und darüber hinaus. Mit Ihrem Wissen und offensichtlich Ihrem Einverständnis und mit Hilfe von aus Konkordatsgeldern bezahlten Priestern in den Anbetungskapellen von Human Life International Austria, die Herren!
Und sogar, wenn derartige Lemuren wie Fischer, Adam, Pekarek, Fellners, Gehrings, Doppelbauers, Wilde, Humpf, Preßlmayer und wie diese versammelten Seilschaftsmitglieder alle heißen, politische Parteien aufziehen, die päpstlicher als der Papst fuhrwerken und Österreich am liebsten zum Gottesstaat umfunktionieren wollen in ihrem religiösen Wahnsinn, dann ist es Euch doch auch völlig blunzen!
Human Life International und Figuren wie Tropper und Freunde sind beim Klerus bestens aufgehoben, werden gehätschelt und bezahlt, statt abberufen. Ein Hodenkartell beansprucht die Definitionsmacht über das “Leben”. So etwas kann sich der autokratisch orientierte Konzern Katholische Kirche immer noch leisten.
Wie der Herr, so des Gscher – wie wahr!
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hier das versprochene Anschauungsmaterial:

BITTE LINK ANKLICKEN: Beil_Teil_2_Präs_550-215[1]
(Die Hetze gegen Homosexuelle findet sich im hinteren Teil des Dokumentes. Dr. Rudolf Ehmann ist Gynäkologe und Gründer von Human Life International Schweiz.)
BITTE LINK ANKLICKEN:
kinder_und_homos[1]
und die Jugend “für das Leben” ist auch mit HLI unterwegs, nicht nur anbetungsmäßig!
Diese Sammlung gibt nur einen Überblick, HLI und Co haben noch mehr an faschistischem Dreck anzubieten.
Ein Bericht auf Die Kleine Zeitung aus der Steiermark rundet das Bild ab, Tropper und seine Hetze gegen den Islam
wird hier sehr gut beschrieben http://tinyurl.com/cprfh4m
There are thousands of more or less militant neo-nazis bustling around on facebook, also masculists, far right activists, racists and sexists! Are they targets of censorship executed by Facebook? Do they receive sharp warnings from FB? We didn’t notice that.
But if it’s about spreading topics concerning Women’s Rights the big FB-censor appears on stage immediately. That’s quite usual? NO, FACEBOOK! THIS IS A MESS!
Here is a part of Dr. Gompert’s press release:
Facebook removed the profile picture form Dr. R. Gomperts, director of Women on Waves. The profile picture contains information about how women can do abortions themselves safely with Misoprostol.
By removing the profile picture, Facebook has severely violated Article 19 of the Universal declaration of Human rights, the right to freedom of information as well as Article 10 of the European convention of human rights, the freedom of expression. Facebook has a social responsibility to guarantee and protect human rights.
Dr. Gomperts reposted the screenshot of the facebook censorship message with the picture and called upon other facebook users to repost the image, which was done by hundreds of facebook users. However this picture was removed again and Gomperts was blocked from using her facebook account for 2 days. After receiving inquiries by journalist, facebook send an email to apologize and acknowledged that the picture did not violate any facebook users regulations.
Read the complete article–>
AND TO BE SURE TO KEEP THIS INFORMATION PUBLIC – LET’S HOST IT!
Frank Pavone, einer der gefährlichen ultrarechten katholischen Hardliner gegen Frauenrechte und den legalen Schwangerschaftsabbruch in den USA, wurde im September 2011 von seinem Bischof an die Kandare genommen. Grund? Die Finanzen. Die vielen Millionen, die er mit seinen Organisationen Priests for Life, Rachel’s Vineyard, Silent no more oder Missionaries of the Gospel of Life, einer katholischen Laienorganisation, jährlich zusammenschnorrt – irgendwie im Namen der katholischen Kirche – sind Pavones Bischof, Patrick J. Zurek of Amarillo, Texas und dessen Kollegen nicht geheuer. Es wird Pavone finanzielles Mißmanagement vorgeworfen. Öffentlich, das will ja was heißen.
„Zurek sent a letter to all U.S. bishops on Sept. 9, announcing that he was suspending Pavone from ministry outside his diocese after “persistent questions and concerns” from clergy and laity about how Priests for Life is spending “millions of dollars in donations.” Und weiter: “My decision is the result of deep concerns regarding his stewardship of the finances of the Priests for Life (PFL) organization,” zitieren diverse amerikanische Blogs Bischof Zurek in dieser Causa. Pavone muss von New York retour nach Texas. Das sitzt, denn dies bedeutet, dass er auf diversen einschlägigen Veranstaltungen nicht mehr auftreten wird dürfen, auch wenn sie schon länger angekündigt sind!
Pavone ist entrüstet und wähnt sich über jeden Zweifel oder Tadel erhaben. Er pfeift seinem Bischof was, gehorcht ihm nicht und meint, er hätte Auskunft und Transparenz zur genüge geliefert. Priests for Life ist erschreckender Weise ein NGO mit Status in der UNO: „Priests for Life is a Non-Governmental Organization (NGO) in Special Consultative Status with the Economic and Social Council of the United Nations. We participate in meetings at the United Nations and collaborate with the Holy See and numerous pro-family NGOs to foster international policies protecting the dignity of human life at all stages”, wird auf priestsforlife.org verlautbart.
PAVONES MISERE IST AUCH EINE DES SCHNORRERS SCHÖNBORN
Das öffentliche Rumgemurkse rund um den zurück gepfiffenen Frank Pavone kommt äußerst ungelegen! Für den Schnorrer Kardinal Schönborn von Wien jedenfalls.
Schönborn war vor nicht allzu langer Zeit in den USA, auch um Frank Pavone zu kontaktieren, damit ihm der bei der Finanzierung seiner Katholischen Familien-Hochschule im ohnehin geschenkten Schloß Trumau, Niederösterreich, behilflich sein wolle. Dazu ließ er sich auf das Advisory Board von Priests for Life setzen. 
Ein Gegenbesuch des Fundis Pavone in Österreich, der „Abtreibung undenkbar machen“ will, erfolgte bald darauf – und wurde auch in der offiziellen katholischen Presse berichtet. Doch vor allem die österreichische Propagandawalze von Human Life International – Austria, Gloria.TV, hatte es mit den Interviews von Priests for Life AktionistInnen und vor allem Pavone selber eilig. HLI/Human Life International arbeitet nämlich sehr eng mit Priests for Life zusammen. (Mal sehen, ob auch dieser Zusammenhang von Bischof Zurek und Co. mal zumThema gemacht werden wird. Denn hier geht es nicht nur um rassistische, moslemfeindliche, antisemitische und frauenverachtende Politik, hier geht es um sehr viel Geld.)
Und nun, Monate nach dem Besuch? Der ultrarechte Pavone zeigt Muskeln und hat sich an den Vatikan gewandt, der seine Suspendierung durch den Bischof suspendieren soll. Schließlich arbeitet Pavone ja auch im völligen Interesse des Vatikans. Er möchte lieber heute als morgen den legalen Schwangerschaftsabbruch nicht nur in den USA unmöglich machen, da ist von „Revolution“ die Rede. Mal sehen, ob das auf diese Weise gelingen wird und wie ihn wiederum der Vatikan unterstützt.
Für Schönborns Pläne bezüglich eventueller Anzapfung der Priests-for-Life-Funds für das ITI, das International Theological Institute, Catholic School of Theology, das in Österreich sowieso niemand braucht, weil es genügend öffentlich finanzierte Theologische Fakultäten an den Universitäten gibt, wird vermutlich derzeit nix rausschauen. Auch, wenn das ITI auf dringenden Wunsch des verblichenen Woityla-Papstes entstand. Als Kaderschmiede für fundamentalistische katholische Multiplikatoren, die ganz gezielt weiter eingesetzt werden. Das Land Niederösterreich hat schon aus Steuergeldern die Wohnheime für die Familien der Studierenden unterstützt.
Doch die Direktion (ein Chefexorzist) und das Lehrpersonal, allesamt katholische Fundis und Günstlinge des Kardinals, verschlingen eine Menge Geld, das der Kardinal nicht so einfach in der Portoschatulle hat. Schließlich geht es grade mal um „Leadership“ und sein Forum in Wien: „Der philosophisch-theologische Kurs richtet sich an Führungskräfte und solche, die es werden wollen. Er hilft im christlichen Glauben und in den Weisheitsschätzen der Kirche Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit zu finden“, heisst es da in der Werbung für dieses Führertraining. Wäre das nicht eine Auffrischung für Frank Pavone?!
Nun ja, es wird sich schon was ergeben, auch wenn es nicht grade nach Plan verläuft. Eine Krähe hackt doch einer andren kein Auge aus! The Show must go on, und das wehrhafte Christentum ist ja schließlich global auf den Beinen um zu missionieren und zurechtzubiegen, während gleichzeitig immer mehr Schäfchen das sinkende Schiff verlassen.
That’s the real problem – für die Fundis… Und eine Hoffnung für den Planeten.
Human Life International Österreich in Graz richtungsweisend wegen Stalkings verurteilt und heute in der Berufung bestätigt. Wir gratulieren!
Nach 14 Jahren Terror gegen Abtreibungskliniken, Arztpraxen, ÄrztInnen und Personal wie vor allem auch gegen alles was weiblich ist und sich im Bereich von Einrichtungen bewegt, die neben anderen medizinischen Behandlungen auch Schwangerschaftsabbrüche anbieten, wird Human Life International – Austria/HLI, alias Ja zum Leben, nun ausgerechnet von einem Richter in Graz eingebremst, der sich als junger Untersuchungsrichter gegen einen Briefbombenattentäter profiliert hatte.
Richter Eric Nauta verurteilte den zwangspensionierten Lehrer, Dietmar Fischer, den Vizeobmann und Geschäftsführer von Human Life International sowie 3 in seinem Auftrag tätige AktivistInnen zu saftigen Geldstrafen wegen Stalkings. Und heute wurde in der Berufungsverhandlung dieses Urteil bestätigt – lediglich die Strafen wurden etwas reduziert.
Nach 14 Jahren HLI-Terror in Österreich entschließt sich ein Gericht und auch die Instanz darüber, diesem Treiben vorläufig mal ein Ende zu bereiten. Was die Politik in Österreich nicht zustande brachte, nämlich den Schutz von ungewollt schwangeren Frauen vor entsprechenden Einrichtungen zu gewährleisten, hat nun ein Gericht bundesweit bewerkstelligt. Denn Fischer ging vielleicht diesmal ein bißchen zu weit. Einen Arzt zu belagern, der in seiner Ordination überhaupt keine Abbrüche macht, ist wohl als überdrüber zu bezeichnen. Warum tat Fischer dies? Nunja, Dr. Jansen, ein holländischer Arzt, warf das Handtuch und ging in Pension. Jahrelang wurden vor seiner Tür aber auch von oberhalb seiner Ordination aus Frauen bedrängt und belästigt. Und dann hatte Fischer/HLI keinen Arzt mehr. Ein neues Ziel musste gesucht werden, und dieses Ziel war der Arzt Dr. Hanfstingl in Graz.
In Wahrheit jedoch, geht es gar nicht um die ungwollt schwangeren Frauen und deren Schicksal, Fischer geht es um Spendenlukrierung und Publicity; es geht darum, sich einen Platz an der Pro-Life-Pole-Position zu sichern, die Facilities zu halten und darum, gehirngewaschenen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Immerhin schnorrte Fischer mittels Aussendungen pro Jahr um mindestens 1 Million Euro.
Für die Fischer-Gang und HLI wird es nun eng in Österreich – die Hauptaktivität dieser unverschämten Exorzisten, Terror und Geschäftsschädigung, wird sich im Wiederholungsfall wohl mit empfindlicheren Strafen niederschlagen. By the way, als Sittenbild a la HLI: Terror und Geschäftsschädigung haben auch erst vor kurzem dazu geführt, dass ein von HLI belagerter Arzt in Hohenems/Vorarlberg die Koffer packte. Offiziell waren es die Behörden, die angeblich gegen den Arzt vorgehen mussten. Die Ordinationsräumlichkeiten wurden von Fischer und HLI ersteigert!
Die Exorzistenmesse in der erbeuteten Klinik hielt der vorarlberger Bischof , Elmar Fischer, persönlich.
Das selbsternannte Exorzistenpack von Gottesgnaden hatte zum wiederholten Male eine Trophäe in Österreich erbeutet. Fragen wir doch den ehemaligen HLI-Dokumentationszentrumsdirektor, Herrn Dr. Preßlmayer aus Niederösterreich, wie es den Geräten aus den Abtreibungskliniken MairoLucina und von Dr.Charles Schlebaum in Preßlmayers Babyholocaust-Museum so geht. Werden die auch ordnungsgemäß vor dem Verstauben geschützt? Wie geht es dem Sühnekreuz, das dieser Schulpsychologe mit aufrechter Berufsberechtigung aus den gynäkologischen Bestecken der Klinik Lucina umbauen ließ und bis nach Fatima transportierte, um sie dort von diversen hohen Klerikern mit Weihrauch beräuchern zu lassen. Gehts eh gut, Dr. Preßlmayer?
Und was wird wohl der Klerus, der ja hinter diesem Treiben dieser Gebärmutterbrigaden steckt, zu diesem Urteil und den Konsequenzen daraus sagen? Wie wird wohl der Kardinal, Christoph Schönborn, reagieren, der realita diverse Leute aus diesem Spektrum gefördert und gepusht hat und noch immer pusht. Gerade hat Schönborn Kontakte zu den „Priests for Life“ (siehe Artikel weiter unten) geknüpft, die die legale Abtreibung „undenkbar machen“ wollen. Reproduktive Rechte von Frauen, was soll denn das sein?
Frank Pavone war zu Besuch in Wien und hatte selbstverständlich das Vergnügen nicht nur mit Schönborn, sondern auch mit Fischer und seinem Gloria.TV, wo die Interviews und die Promotion stattfanden/stattfinden. Schönborn kennt seine PappenheimerInnen von der Jugend für das Leben, die ja so eng mit HLI verbandelt ist. Und einige dieser aus dieser „Jugend“ arbeiten immer noch für HLI bzw. Gloria.TV. Sie rühmen sich zudem nach wie vor, in Schulen “Aufklärung” zu betreiben.
Schulbehörden! Bitte endlich massiv einschreiten! HLI-Propaganda ist keine Aufklärung. Das hat sich schon bis ZUR ZEIT herumgesprochen, sie hat einen eigenen Report zu den Aktivitäten von Jugend für das Leben in Schulen im kath. Religionsunterricht online: http://www.zeit.de/2007/13/OE-Abtreibungsgegner
Zum wiederholten Male tritt die vielgeehrte Analytikerin, Professorin und Therapeutin Rotraud Perner im Rahmen von Veranstaltungen eines Opus-Dei-Mitgliedes und seines Institutes „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP)” auf, um dort in erlaucht-reaktionärer Runde, mitsamt reaktionärem Publikum, so wichtige Themen wie z.B. „Zölibat und Beziehung“ zu beleuchten. Diesmal am 15.Oktober 2011. „Wie viel Sex braucht der Mensch?“, das ist die Quizfrage dieser als Fachtagung bezeichneten Veranstaltung in den heiligen Hallen des wohl als super-reaktionär einzustufenden Stiftes Heiligenkreuz. ( www.zölibat.at ) Doch Perner scheint sich pudelwohl zu fühlen, in dieser Umgebung und mit ReferentInnen, die ebenfalls als super-reaktionär einzuschätzen sind. Den Ehrenschutz übernimmt diesmal der Kardinal, Christoph von und zu Schönborn.
Auftreten werden: Die Philosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, Pater Karl Wallner, Pater Johannes Lechner, sie diskutieren Theologie, Psychologie und Spiritualität des Zölibats, und wieviel Sex der Mensch so braucht. (Hoffentlich wurden die beiden von Bonelli ausreichend gebrieft,denn aus eigener Erfahrung werden die beiden das wohl nicht ganz einschätzen können…) Tagungsleiter dieser Show ist Raphael Bonelli, der Direktor des RPP. Dieses hat er in Wien im 1. Bezirk eröffnet, nachdem er die Universität in Graz verlassen musste, weil ein Verfahren gegen ihn wegen wissenschaftlicher/ärztlicher Unregelmäßigkeiten eingeleitet wurde.
Sein Kongress im Jahr 2007 an der Uni in Graz hatte den Chefexorzisten von Wien, Larry Hogan wie auch Homosexuellenheiler auf dem Programm, was einigen Wirbel erzeugte. Doch für die flotte Rotraud dürfte das Schnee von Gestern sein.
Johannes Lechner wie auch Karl Wallner gehören zu jenen Mönchen, die sich der „Jugendarbeit“ bzw. der Jagd nach Berufungen (für den Priesterberuf) widmen. Dass sie zur Kamarilla der fundamentalistischen Abtreibungsgegnerschaft gehören, wie selbstverständlich auch Raphael Bonelli, bzw. vermutlich der ganze Bonelli-Clan, versteht sich da doch schon von selbst. Eingebettet sind sie allesamt in die Kath.net/Jugend für das Leben/Gloria.TV/HLI/Radio Maria-Blase, die sich gegen Frauenrechte starkt macht, bzw. von sich behauptet, besser zu wissen, was Frauen so brauchen oder wie Frau sein soll.
Und was denkt Perner darüber? Offenbar nichts.
Ein besonderes Früchtchen im aktuellen, wie es der Veranstalter Bonelli nennt, „bunten Programm“ ist die immer wieder in diesen einschlägigen Kreisen gern gesehene Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Sie ist Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin. Ein Zitat dieser Philosophin gibt Einblick in ihre öffentlichen Betätigungsfelder: „Homo-Ideologen möchten Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen. Jetzt regt sich Widerstand gegen die Homo-Hirnwäsche.“
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz bot beim Bremer Christival das Seminar „Homosexualität verstehen“ an. Und so ist es auch zu verstehen, wenn Gerl-Falkovitz sich für die Evangelikalen Fundis von „Idea“ hergibt, wenn diese aufgrund des Widerstandes der diversen Homosexuellengruppierungen und Feminstinnen gegen ihr reaktionäres „Christival“ eine Unterschriftenkampagne starten – für Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit! Es muss ja schließlich schon noch erlaubt sein, aus religiös motivierten Gründen gegen Homosexuelle und sonstige Mißliebige Gruppierungen oder Personen zu hetzen…
Rotraud Perner, die sich früher mal sehr gerne in feministischen Veranstaltungen produziert hat, ist das offenbar alles völlig wurscht. Sie hat auch noch nicht entdeckt,dass in diesem Institut RPP auch Leute arbeiten, die schon kniend und Marienhuldigungen singend vor Abtreibungskliniken gesichtet wurden. Wir senden ihr gerne ein Erinnerungsfoto davon zu.
Drum sei ihr hier gesagt: „Wer sich mit Hunden ist Bett legt, muss sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“.
Liebe Frau Perner! Von Ihnen, als Oberemanzipierter erwartet sich Frau wirklich was Anderes, und am Geldverdienen wird es doch bei Ihnen nicht liegen, oder?
Wir glauben auch nicht, dass sie verrückt geworden sind, sondern dass Sie genau wissen was Sie tun. Der Backlash des Patriarchats gegen Frauenrechte als Menschenrechte hat viele Gesichter. Hoffentlich wird Perner nicht völlig ungeniert eines davon. Zur Umkehr wäre es vielleicht noch nicht zu spät…
Ein sehenswertes Interview mit der couragierten Kämpferin, Filmemacherin und Autorin für das Recht auf Abtreibung, Sarah DIEHL, ist auf youtube online: http://www.youtube.com/watch?v=RyWQnBip1s4 , ein 2. Teil ist in Vorbereitung.
“Sarah, You are a courageous fighter! Never give up!”
Stop Anti-Women Groups From Shaping Reproductive Health Policy
http://www.change.org/petitions/view/stop_anti-women_groups_from_shaping_reproductive_health_policy
Text:
HHS should listen to women, not the Catholic Bishops
Dear Sec. Sebelius,
I stand for women’s reproductive health. The Department of Health and Human Services should listen to women, not the Catholic Bishops, and mandate free access to birth control.
Sincerely,
[Your name]
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